Wann kommt endlich das Existenzgründermodul?

Veröffentlicht am 07.04.2019 in Ortsverein

Betriebsbesuch

SPDler setzen ihre Besuche von Gewerbetrieben fort, nach Münster im letzten Herbst nun in Unterrot.

Seit Jahren fordert die SPD-Fraktion im Stadtrat in Gaildorf ein sogenanntes „Existenzgründermodul“ in Gaildorf einzurichten.

Wann kommt endlich das Existenzgründermodul?

  • SPDler setzen ihre Besuche von Gewerbetrieben fort, nach Münster im letzten Herbst nun in Unterrot


 

Seit Jahren fordert die SPD-Fraktion im Stadtrat in Gaildorf ein sogenanntes „Existenzgründermodul“ in Gaildorf einzurichten, um Menschen, die sich selbständig machen wollen, eine Starthilfe in die Selbständigkeit zu bieten. Anfang 2017 wurde bereits der Beschluss im Stadtrat von der SPD Fraktion eingebracht. Geschehen ist bislang noch nichts. Man kann der SDP Fraktion wahrlich nicht vorwerfen, dass sie keine Geduld hat, aber hier muss endlich etwas unternommen werden.

Hier schlummert ein ungeahntes Potential, um Selbständigen und die es werden wollen, einen Einstieg und Plattform zu bieten. Die Stadt Gaildorf könnte damit die Möglichkeit schaffen, den einen oder anderen Existenzgründer an die Stadt Gaildorf zu binden und somit auch letztlich Einnahmen für die Stadtkasse in Form von Gewerbesteuer zu generieren. Gerade die kleinen und mittleren Betriebe in unserer Stadt leisten mit einen wesentlichen Beitrag zum Gewerbesteueraufkommen von über 5 Millionen Euro.

Welche Bedeutung so ein Gründerzentrum haben kann, wurde bei einem Besuch am Mittwoch, den 03.04.2019 im Industriegebiet Unterrot deutlich. Amtierende SPD-Stadträte und Kandidaten/innen der Liste SPD-Aktive Bürger sowie Kreisrat Karl Eichele suchten die Firmen Drach, Reimer und Wefoba, auf, um zum einen die Gewerbetreibenden und ihre Betriebe kennen zu lernen und vor allem aber auch ihre Sorgen und Nöte zu erfahren und auszuloten, wo die Kommunalpolitik noch unterstützen kann. Gerade bei dem Gespräch mit Herrn Drach wurde deutlich, dass er damals durch die Unterstützung über die Räumlichkeiten in der Industriebrache ARWA den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat und durch diese Unterstützung heute ein florierendes Unternehmen in Unterrot entstanden ist. Hier wird deutlich, dass ein Existenzgründermodul so schnell als möglich in Gaildorf ins Leben gerufen werden muss.

Es wurden informative Gespräche mit den Gewerbetreibenden geführt, u.a. über deren wirtschaftliche Lage, die positiv geschildert wird, die gute Personalsituation, aber auch über die Probleme für kleinere Betriebe mit der „staatlichen Bürokratie“. Erfreulich war auch die Tatsache, dass durch die Gewerbebetriebe in Unterrot über 45 Arbeitsplätze entstanden sind.

Als Fazit ist festzuhalten, dass alle mit der damaligen Entscheidung in diesem Gewerbegebiet Grundstücke zu erwerben bzw. sich anzusiedeln und hier ihr Gewerbe zu betreiben, nicht bereut haben. Allerdings sind natürlich die Versäumnisse in der Infrastruktur bei der Aufstellung des Gewerbegebietes zur Sprache gekommen. Da vor allem die Versorgung mit schnellem Internet angesprochen. Aber hier zeichnet sich dank der teilweisen Eigeninitiative der Gewerbetreibenden eine Lösung ab und die Datenautobahn kann so auch in das letzte Eck des Industriegebietes fortgeführt werden.

Die SPD-Besucher/innen bedankten sich bei den Gewerbetreibenden für die konstruktiven Gespräche und wollen die Anregungen und angesprochenen Themen aufarbeiten und an geeigneter Stelle zur Sprache bringen. Wir werden uns weiterhin für die Belange der Gewerbetreibenden einsetzen.

Martin Bohn, SPD Fraktion und Mitglied im Stadtrat

 
 

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