Stadtteile-Tour mit den Kandidat*innen zur Gemeinderatswahl

Veröffentlicht am 03.04.2019 in Kommunalpolitik

Was macht man vor der Kommunalwahl mit allen Kandiat*innen? Richtig! Wie alle fünf Jahre fahren wir mit dem Reisebus durch unsere Stadtteile und lassen uns von Mitgliedern des Ortschaftsrats über die aktuellen Befindlichkeiten in den Stadtteilen aufklären.

Hier der Bericht von Gernot Mitsch:

SPD KandidatInnen touren durch die Crailsheimer Stadtteile

Auf einer Tour durch die Crailsheimer Stadtteileerlebten 16 GemeinderatskandidatInnen gut aufgelegte und auskunftsfreudige Ortsvorsteher und erfuhren viel Interessantes über Probleme und Vorhaben in den einzelnen Stadtteilen. Dabei konnten sie auch feststellen, dass einige Themen immer wieder auftauchten und sich wie ein roter Faden durch die Kommunalpolitik ziehen.

Das erste Treffen mit Ortsvorsteher Horst Philipp und den beiden Ortschaftsräten Meiser und Zeller fand vor der neuen Halle in Jagstheim statt. Die drei Jagstheimer zeigten sich sehr zufrieden mit ihrer „Jagstauenhalle“, wobei Ortsvorsteher Philipp zu verstehen gab, dass das Ganze auch billiger hätte gebaut werden können. Die Veränderungen im Kindergartenbereich, Umzug in neue Räume in der alten Schule sowie die neuen Räume für Ortschaftsrat und Ortsvorsteher wurden begrüßt.

In Westgartshausen traf man sich mit Ortsvorsteher Hermann Wagner am erfolgreich renaturierten Bach. Wagner stellte das neue Baugebiet in unmittelbarer Nähe des Bachverlaufs vor, sprach über Hochwasserprobleme und die Problematik innerörtlichen Baupotenzials, das nicht zur Verfügung gestellt wird. Mit eine Ursache für großen Flächenverbrauch! Auf Nachfrage kam auch noch einmal die andiskutierte Verlegung des RFC nach Westgartshausen und die dann folgende Entscheidung für Tiefenbach zur Sprache.

Die Weiterfahrt führte dann nach Goldbach, wo Ortsvorsteher Karl Druckenmüller gerade mit großem sichtbaren Erfolg die „Dorfputzete“ beendet hatte und die SPD KandidatInnen erwartete. Wie er waren an diesem Tag überhaupt alle Ortsvorsteher mit der „Putzete“ beschäftigt. In Goldbach ging es im Gespräch mit Druckenmüller um die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans und die Nutzung innerörtlichen Potenzials zur Wohnbebauung.

Wie ein roter Faden zog sich das Thema Feuerwehrbedarfsplan durch die Städtetour. In Onolzheim berichtete die SPD Kandidatin Evi Keller über die Situation. Das romantisch anmutende Feuerwehrgerätehaus soll zeitnah durch ein modernes in der Nähe des Sportplatzes ersetzt werden. Genauso wie für das in Goldbach sind die Kosten dafür bereits im Haushalt eingeplant. Das neue Baugebiet am Ortsrand macht sichtbar Fortschritte und die Onolzheimer sind wie die Bewohner aller Teilorte, in denen neue Baugebiete ausgewiesen sind, froh darüber. Besonders erfreulich, auch die Entwicklung von innerörtlichem Baupotenzial!

Die nächste Station war dann Triensbach, dort empfing Ortsvorsteher Friedrich Burkhardt die Kandidatinnen und Kandidaten an der alten Schule. Burkhardt stellte aus Sicht der Triensbacher eine Ideallösung vor, mit der man den Bedürfnissen der Feuerwehr, aber auch den Wünschen der Triensbacher gerecht wird. Demnach könnte an dem Standtort bei der alten Schule nicht nur ein dem Feuerwehrbedarfsplan entsprechendes neues Gebäude für die Feuerwehr entstehen, sondern auch ein Bürgerzentrum. Natürlich war auch das Richtung Saurach gelegene Baugebiet Thema, dessen für Bebauung vorgesehenen Flächen zum Teil immer noch nicht genutzt werden können.

Das nächste Ziel wäre dann Rossfeld. Hier wartete Ortsvorsteher Hartmut Werny. Im Sitzungssaal des ehemaligen Rathauses ging er auf die Situation in Rossfeld ein. Drei Themen standen dabei im Zentrum seiner Ausführungen. Er stellte die beiden neuen Baugebiete vor, zeigte deren Lage und betonte ihre Notwendigkeit. Das für Rossfeld daneben besonders wichtige Thema Verkehr im Zusammenhang mit im sog. Härtle entstehenden neuen Gewerbegebiet, mit dem sich sowohl Rossfelder wie auch Tiefenbacher auseinandersetzen müssen, lag ihm besonders am Herzen. Mit den SPD KandidatInnen war er sich einig, dass die Nutzung weiterer Flächen für Gewerbeansiedlungen nur in Verbindung mit dringend notwendigen Verkehrslösungen möglich sein dürfen. Zum Schluss

zeigte Ortsvorsteher Werny den für ein Bürgerzentrum in Rossfeld angedachten Platz hinter dem alten Rathaus.

Letzte Station der Rundreise durch die Crailsheimer Stadtteile war Tiefenbach. Am Treffpunkt an der alten Schule warteten Ortsvorsteher Frierich Lober zusammen mit seinem Stellvertreter Harald Hügelmaier auf die Kandidatinnen und Kandidaten. Das der Schule gegenüberliegende Gelände der ehemaligen Volksbank bietet in Tiefenbach ideales innerörtliches Entwicklungspotenzial für Verschiedenes. Allerdings gibt es noch keine konkreten Pläne. Das neue Tiefenbacher Baugebiet wird gerade erschlossen, wusste Ortsvorsteher Lober zu berichten. Auch in Tiefenbach war das Gewerbegebiet Härtle Thema. Hier gilt die Sorge der Zukunft der Tiefenbacher landwirtschaftlichen Betriebe. SPD Fraktionsvorsitzender Gernot Mitsch stellte an dieser Stelle die Problematik zwischen Flächenverbrauch einerseits und dem Wunsch nach wirtschaftlichem Wachstum andererseits dar. „Dies ist eine Zukunftsaufgabe, der sich der neue Gemeinderat unbedingt stellenmuss!“

Am Ende jedes Besuchs überreichte Helga Hartleitner jedem Ortsvorsteher als kleinen Dank für den freundlichen Empfang und die informativen Gespräche eine „Flasche Roten von den Roten“. Organisator und SPD Vorsitzender Roland Klie schloss sich dem Dank an und resümierte, dass die „Tour“ durch die direkte Anschauung vor Ort und die Ausführungen der Ortsvorsteher ein voller Erfolg war.

Unser Stadtrat Magnus Krause hat die Tour in Bildern festgehalten!

 
 

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