Wie erhalten wir unsere Teilorte lebendig?

Veröffentlicht in Gemeinderatsfraktion

Die 5. Veranstaltung der aktuellen SPD Themenreihe „Lassen Sie uns über Hall reden“ will die Teilorte in den Blick nehmen.

In den ländlichen Teilorten der Stadt ist seit Jahren eine schleichende Verarmung der dörflichen Strukturen  zu beobachten. Zuerst gaben viele kleine örtliche Handwerksbetriebe auf. Mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft nahm die Zahl der bäuerlichen Familienbetriebe ab. Dann reduzierten sich die Dienstleistungsangebote, keine Poststelle, oft keine Einkaufsmöglichkeiten, schlechte Verkehrsverbindungen, kein Bankschalter mehr, vielfach haben die Vereine Nachwuchssorgen. Die Feuerwehr wurde ebenso zentralisiert wie die Pflege und der Unterhalt der öffentlichen Wege. Ortsvorsteher sind nur noch als Ehrenamtliche tätig und haben kaum Befugnisse. Die Dörfer werden immer mehr zu Schlafstätten. Oft gibt es für Ortsansässige nur kurzfristig  Bauplätze. Anderseits gibt es innerhalb der Ortschaften durch  alte Hofstellen viele kaum mehr genutzte Flächen. 

Wie kann dieser Entwicklung begegnet werden? Gibt es Ansätze für eine positive Umkehr? Was kann die Stadt dazu beitragen?

Darüber diskutieren  am 11.12.2018 um 19.30 Uhr im Restaurant Sonneck in Gottwollshausen (Fischweg 2, 74523 Schwäbisch Hall):

  • Peter Klink, 1. Bürgermeister unserer Stadt
  • Ute Fritz, Ortsvorsteherin aus Bibersfeld
  • Andreas Stein, Vorstand der Raiba Tüngental
  • Dagmar Esser, Vorstandsmitglied des Dorfladens Gailenkirchen-Gottwollshausen und 
  • Ulrich Metzger,  Vorsitzender des TSV Sulzdorf.

Die Gesprächsleitung hat Helmut Kaiser

 
 

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