Unser Programm für Crailsheim!

Wir möchten für die Kommunalwahl verschiedene Schwerpunkte setzen. Das sind unsere Themen:

- Zusammenhalt – Lebensqualität – Zukunftsfähigkeit
- Innenstadt und Sanierung östliche Innenstadt
- Sozialer Wohnungsbau
- Klimaschutz und Verkehr
- Bewerbung für die Landesgartenschau
- Investitionsstau
- Bürgerbeteiligung
- Jugend
- Bildung
- Medizinische Versorgung
- Kultur und Kulturförderung
- Verein und Ehrenamt

Unser Programm für die Kommunalwahl 2019 gibt es hier!

Zusammenhalt – Lebensqualität – Zukunftsfähigkeit

Unsere weltoffene, bunte und tolerante Stadt braucht heute den Zusammenhalt genauso wie zu Zeiten der „Horaffengeschichte“ für Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit.

Als SPD haben wir uns in der Vergangenheit dafür eingesetzt und werden dies auch weiterhin tun. Wir setzen uns ein für Teilhabe aller Generationen und aller, die unsere Gesellschaftsordnung bejahen und Grundsätze unseres Zusammenlebens respektieren, am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben. Dafür sind materielle Grundlagen notwendig wie „bezahlbarer Wohnraum“, attraktiver ÖPNV, gute und vielfältige Bildungsangebote, Begegnungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum für Dialog und Austausch.

Vielfalt und sozialer Zusammenhalt sind für uns kein Widerspruch! Für uns gehören Zusammenhalt, Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit zusammen!

Innenstadt und Sanierung östliche Innenstadt

„Zukunftsoffensive“ statt Negativspirale!
Für die Entwicklung der Innenstadt bedarf es einer Gesamtstrategie von Stadtmarketing Crailsheim, städtischer Wirtschaftsförderung, Gemeinderat und engagierter Bürger. Diese ist beherzt anzugehen und umzusetzen!

Was die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt anbetrifft, gibt es noch einiges an Luft nach oben. Lammgarten, Jagstauen, Spitalpark warten darauf, so gestaltet zu werden, dass sie noch attraktivere Stätten zum Verweilen und Wohlfühlen für alle Generationen werden und so die Stadt beleben. Das schon oft beschriebene Trauerspiel „Lange Straße“ bietet eine Shopping - Ödnis. Die bisherigen Ansätze gingen ins Leere. Hier bedarf es neuer Ideen und Impulse, die mit einer konzertierten Aktion der oben beschriebenen Akteure zu entwickeln sind. – Daneben sollte die Erkenntnis von Eigentümern greifen, dass in einer „toten Innnenstadt“ auch die Immobilien wertlos sind. Keine Leerstände , keine Geschäfte, die es überall gibt, weitere attraktive Einzelhandelsgeschäfte, ein attraktiver Supermarkt – all das können wir nicht garantieren, aber uns mit hoffentlich vielen anderen dafür konsequent einzusetzen und die Zukunftsaufgabe „Innenstadt“ anzugehen, das können wir versprechen!

Die grundlegende Umgestaltung des Volksfestplatzes und seines Umfeldes, das wichtigste
Großprojekt der unmittelbaren Zukunft, wird angegangen. Diese Sanierung ist keine Kosmetik. Die Stadt wird in diesem Teil ein neues Gesicht erhalten und das Happy End für eine angemessene Stadthalle scheint nahe. Aus unserer Sicht gibt es dabei folgende Schwerpunkte:

- Erhaltung und Neugestaltung des Volksfestplatzes für das Volksfest
- Verdichteter Wohnungsbau
- Bau von Sporthallen und Stadthalle
- Sichere Verkehrswege für Radfahrer und Fußgänger
- Ansiedlung von Einzelhandelsgeschäften
- Erhaltung und Schaffung von Parkraum, auch als Tiefgarage

Sozialer Wohnungsbau

In fast allen Bereichen erleben die Menschen in Crailsheim eine positive Entwicklung der Stadt. Was aber nachhaltig Sorgen bereitet, ist die Situation auf dem Wohnungsmarkt. Gehobene Wohnungen, Eigentumswohnungen, Eigenheimbau entwickeln sich gut. Zahlreiche Neubaugebiete in der Kernstadt und in den Stadtteilen befinden sich in der Planung bzw. werden umgesetzt. In der Kernstadt gelingt es, an vielen Stellen dem Grundsatz „Innen vor Außen“ bei der Bebauung zu entsprechen. Wichtige Schritte wurden auch bei der Anschlussunterbringung von Asylbewerbern und der Obdachlosenunterkünfte unternommen.

Was fehlt, ist bezahlbarer Wohnraum, sind Sozialwohnungen für Menschen mit kleinem Geldbeutel. Mit Ungeduld haben wir als SPD Gemeinderatsfraktion drei Jahre Vorträge und nicht zielführende Diskussionen erlebt. Aus unserer Sicht ist es dringend geboten zu handeln! Deshalb muss jetzt Schluss sein mit der Hinhaltetaktik. Sozialwohnungen müssen gebaut werden. Der Markt regelt das Problem nicht!

Wir dürfen Alleinerziehende, Geringverdienende und Rentner*Innen nicht im Stich lassen! Damit wirklich etwas geschieht, muss die Stadt selbst den Startschuss für den sozialen Wohnungsbau geben! Mit einer eigenen Wohnungsbaugesellschaft!

Klimaschutz und Verkehr

Der Klimaschutz ist auch eine kommunale Aufgabe, denn der Klimawandel geht auf Kosten unserer Kinder und geht uns alle an.

Das Klimaschutzkonzept der Stadt Crailsheim wird seit einiger Zeit umgesetzt. Der aktuelle Bericht des Klimaschutzbeauftragten der Stadt klingt gut. Allerdings lässt er sich angesichts mangelnder Zahlen nicht mit den Ergebnissen anderer Städte vergleichen, so dass nicht wirklich erkennbar ist, wie erfolgreich das Konzept ist.

Die Verbindung von Ökologie und Ökonomie macht Sinn. Der Schwerpunkt muss aber grundsätzlich auf der Effektivität für den Natur- und Klimaschutz liegen.

Das Klimaschutzkonzept ist weiter zu entwickeln und immer wieder auf den Prüfstand zu stellen! Im Verkehr sind größere Anstrengungen zur Verminderung des individuellen Autoverkehrs zu unternehmen. Dabei stehen wir für die Umsetzung folgender Maßnahmen:

- Neues Denken für nachhaltige Verkehrslösungen mit weniger CO2, weniger Feinstaub,
weniger Stickoxid
- Neustrukturierung des ÖPNV mit dem Ziel, ihn zum tragenden Elemant der Mobilität in
Crailsheim zu entwickeln
- Konsequenter Ausbau des Fahradwegenetzes
- Förderung von Schulprojekten zum Klimaschutz durch attraktive Preise für Schulklassen
- Photovoltaikanlagen auf die Dächer in Neubaugebieten

Bewerbung für die Landesgartenschau

Die Möglichkeit, eine Landesgartenschau auszurichten, heißt Potenzial nutzen für eine moderne urbane Stadt. Viele Städte haben bewiesen, wie wertvoll eine Landesgartenschau für die Stadtentwicklung sein kann. Was für eine große Chance sie sein kann! Seit Jahrzehnten setzt sich die Crailsheimer SPD für die Gestaltung der Jagstauen ein und sieht jetzt in der Bewerbung eine Riesenchance auf diesem Weg weiter zu kommen.

Zu Recht darf eine Landesgartenschau als Impulsgeber für infrastrukturelle und städtebauliche Maßnahmen gesehen werden. Grüne Infrastruktur für Wohn– und Lebenqualität wird durch eine Landesgartenschau entwickelt. Daneben entstehen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und der Naherholung mit bedarfsgerechten Angeboten für alle Altersgruppen, besonders für Familien. 

Daneben stellt eine Landesgartenschau auch einen Beitrag zum Klimaschatz dar. Biodiversität wird erhalten. Grünflächen bieten Lebensraum für Pflanzen– und Tierwelt.
Natürlich muss eine Landesgartenschau auch ein Event sein. Natur muss erlebbar werden. Kulturelle Veranstaltungen prägen das Großereignis ebenfalls. Kurz: Die Landesgartenschau ist eine Riesenchance für unsere Stadt!

Investitionsstau

In Crailsheim ließe sich aktuell viel mehr in die Infrastruktur investieren und umsetzen. Wir könnten mit verschiedenen Maßnahmen schon wesentlich weiter sein und wichtige Investitionen auf den Weg gebracht haben. Eines der Hauptprobleme ist hier nach Aussagen der Stadtverwaltung der Personalmangel. Hier sind wir bereit, Abhilfe durch Bewilligung von Personal zu schaffen.

Bürgerbeteiligung

Ausgangspunkt für die folgenden Überlegungen ist die letzte Kommunalwahl 2014. Die schlechte Wahlbeteiligung führte zur Erkenntnis, dass das Interesse der Bürger für das kommunale Geschehen vernachlässigt werde. Der Gemeinderat war sich einig, auf der Grundlage des Heidelberger Modells, ein eigenes zur Bürgerbeteiligung zu entwickeln.
Trotz des scheinbar dringenden Handlungsbedarfs haben Verwaltung und Gemeinderat bisher nicht gehandelt. Ein Teil des Gemeinderats sieht nicht zuletzt im Fehlen einer breit aufgestellten Bürgerbeteiligung die Ursachen für die beiden kurz aufeinanderfolgenden Bürgerbegehren Ende 2018 (Kastanien) und Anfang 2019 (Hallenbadstandort).

Die Bewerbung Crailsheims für die Landesgartenschau 2030ff. soll von einem breiten und
kontinuierlichen Prozess der Bürgerbeteiligung getragen werden. Gerade dieses Projekt braucht wie auch die Arbeit von Verwaltung und Gemeinderat allgemein Akzeptanz. Diese wird durch eine verlässliche und faire Bürgerbeteiligung bei wichtigen Projekten erreicht.
Wir brauchen mehr und weitergehende Formen der Bürgerbeteiligung, deren Ergebnisse transparent sind!

Jugend

Die wichtige Präventionsarbeit auf vielen Feldern der Jugendarbeit durch das Jugendbüro findet unsere volle Unterstützung. Die Verzahnung verschiedener Bereiche wie Schulsozialarbeit, mobile und offene Jugendarbeit ist der Weg den Problemlagen und der Situation der Jugendlichen in Crailsheim zu begegnen.

Die Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten in den Jugendräumen und im Jugendzentrum sind erfreulich vielfältig und notwendig. Traditionell sind wir am Erhalt dieser Funktion im Gebäude Jugendzentrum stark interessiert.

Den Jugendgemeinderat sehen wir als „Sprachrohr“, das durchaus noch lauter werden könnte. Er ist in unseren Augen das zentrale Organ für Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten. 

Bei der Schülerbewegung „Fridays for Future“ geht es aus unserer Sicht nicht um „Schule
schwänzen“, sondern um die Zukunft der Demonstrierenden. Sie haben unser volles Verständnis!

Bildung

Nicht ohne Grund darf die Stadt Crailsheim stolz auf ihre Bildungsangebote und ihre Schullandschaft sein. Sie sind ein wichtiges Element, das Attraktivität und Lebensqualität unserer Stadt ausmacht.

Derzeit müssen Schulen saniert werden. Nach langen Diskussionen und Wartezeiten, deren Ursachen nicht der Gemeinderat zu verantworten hat, tut sich nun etwas.

Wir als SPD wollen das vielfältige Bildungsangebot, an dessen Aufbau wir beteiligt waren, erhalten und ausbauen, auch wenn die Schulpolitik mitunter kaum nachvollziehbare Purzelbäume schlägt.

Unsere Kinder brauchen und verdienen gute Bildung und ein vielfältiges Angebot. Qualität und Ausstattung unserer Schulen müssen dazu geeignet sein, gelingende Schulkarrieren zu fördern. Hier sehen wir uns als Schulträger in der Pflicht. 

Der „Crailsheimer Weg“, das vor Jahren zum bedarfsorientierten Ausbau der Kleinkind- und
Schulkindbetreuung erstellte Konzept, ist eine Erfolgsgeschichte, der wir uns verpflichtet fühlen. Wir sind überzeugt, dass dieses Konzept durch die von der Landes SPD initiierte Kampagne „Kostenfreie Kitas“ eine sinnvolle und wichtige Ergänzung erlebt.

Medizinische Versorgung

Beim Landkreis werden wir für den Erhalt und den Ausbau des kreiseigenen Klinikums in Crailsheim kämpfen.

Genauso ist es uns ein Anliegen, die ärztliche Versorgung in Crailsheim zu gewährleisten. Was uns möglich ist, werden wir dafür tun!

Kultur und Kulturförderung

„Crailsheim bietet Kultur für alle“. Dieser Satz steht so im Stadtentwicklungsplan STEP. Es ist
Tatsache, dass städtische Einrichtungen, Vereine und Kulturinitiativen ein vielfältiges und
umfassendes Programm bieten.

Für uns als Crailsheimer SPD ist das Kulturangebot keine beliebige Freiwilligkeitsleistung der Stadt. Es ist wichtige Grundlage für ein gelingendes städtisches Zusammenleben. Dies wollen wir nicht nur erhalten, sondern ausbauen und so Lebensqualität und Zusammenhalt in unserem Gemeinwesen großzügig fördern. Im kulturellen Angebot sehen wir ein wichtiges Element für Teilhabe und Begegnung, bei dem Austausch und Dialog möglich werden.

Vereine und Ehrenamt

Dass sich Crailsheim als Sportstadt und Kulturstadt bezeichnen kann, ist nicht zuletzt der
aufwändigen Arbeit und dem Engagement vieler Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen und Initiativen zu verdanken.

Vereine sind nicht nur Bereicherung für sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sie sind auch tragendes Element für den Zusammenhalt und die Lebensqualität einer kommunalen Gesellschaft. Vereine und Ehrenamtliche, hierzu gehört nicht zuletzt auch die Freiwillige Feuerwehr, sind der „Kitt der Gesellschaft“. Ohne sie wären wir ärmer! „Sie halten den Laden zusammen“!

Deshalb ist es für uns als SPD Gemeinderäte eine Selbstverständlichkeit, dieses Engagement nach Kräften zu unterstützen!

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