Delegation der HwK und von Landespolitikern

Veröffentlicht in Ortsverein

Gaildorfer Rundschau vom 02.05.2018

Sehr geehrte Herren

Mit großem Interesse habe ich die Artikel in der Rundschau zum Besuch einer Delegation der HwK und von Landespolitikern bei der Fa. Metalldesign sowie über die 1. Mai-Veranstaltung der Gewerkschaften gelesen.

An Präsident Ulrich Bopp, Handwerkskammer Heilbronn Franken Uwe Bauer Erster Bevollmächtigter IG-Metall SHA Hr` Uli Ostertag und Sven Hartmann Fa. Metalldesign in Gaildorf-Münster

Gaildorfer Rundschau vom 02.05.2018

Sehr geehrte Herren

Mit großem Interesse habe ich die Artikel in der Rundschau zum Besuch einer Delegation der HwK und von Landespolitikern bei der Fa. Metalldesign sowie über die 1. Mai-Veranstaltung der Gewerkschaften gelesen.

Beide „Seiten“ befassen sich mit der Situation der Arbeitnehmer/innen, die Arbeitgeber, indem sie den Fachkräftebedarf, die Gewerkschaft, indem sie u.a. belastende Arbeitsbedingungen „beklagen“.

Selbständige, Klein- und Mittelbetriebe und ihre Inhaber/innen haben Respekt und Anerkennung verdient, für Ihren Mut, Risikobereitschaft und die Bereitstellung von Arbeitsplätzen. Sie sollen dafür auch ein überdurchschnittliches Einkommen erzielen.

Aber auch Arbeitnehmer/innen sollten nach meiner Auffassung für gute Arbeit auch gutes Geld verdienen und am Erfolg der Unternehmen beteiligt werden, zum Beispiel durch gute Löhne und eine betriebliche Altersversorgung.

Ich habe den Eindruck, dass es zwischen Handwerk und Gewerkschaft, hier die IG-Metall, keine gemeinsame Ebene gibt, um den Interessen, sowohl der Arbeitgeber als auch der Beschäftigten in den Handwerksbetrieben gerecht zu werden.

 Arbeitnehmer/innen in der Industrie verdienen deutlich mehr, als im Handwerk. In der Industrie, vor allem in Großbetrieben, gelten zumeist Tarifverträge und die Mitbestimmung in Form von Betriebsräten ist die Regel.

Damit einhergeht, dass die Kollegen/innen sich viel stärker in der Gewerkschaft organisieren, als in Klein –und in Mittelbetrieben und im Handwerk, was ich mal zum selbständigen Mittelstand zählen möchte.

Hier lassen die Gewerkschaften ein Feld brachliegen, anstatt mit ihren Erfolgen wie Tarifverträge und Mitbestimmung zu werben. Es fehlt an der richtigen „Ansprache“ an die dort Beschäftigten.

Im selbständigen Mittelstand gibt es leider zu viele Widerstände bis hin zu Abneigungen gegen eine Sozialpartnerschaft zwischen AG und AN und deren Gewerkschaften. Der Mittelstand erkennt nicht, dass er in den Gewerkschaften auch einen Partner hätte, wenn es gilt, sich gegen die Großkonzerne zu Wehr zu setzen.

Handwerk und Mittelstand brauchen ausreichend qualifiziertes und gutes Personal. Die Gewerkschaft will gute Arbeit und gute Arbeitsbedingungen für Alle. Alle gemeinsam stehen vor den Herausforderungen einer globalisierten Wirtschaftsordnung sowie der Arbeitswelt 4.0 mit teils noch unerkannten Veränderungen. Das muss mit den Beschäftigten gestaltet werden.

Etwa 70% der Betriebe ist nicht tarifgebunden. Viele Ausbildungsplätze sind unbesetzt, Ausgebildete wandern in die Industrie ab. Die Entgelte und die Arbeitsbedingungen müssen besser werden, im Interesse beider Seiten.

Wären das nicht Handlungsfelder, um diese gemeinsam anzupacken?

Gerne bin ich bereit, eine Gesprächsrunde zu organisieren, ob auf Gaildorfer Ortsebene oder im Kreis SHA, wenn Sie daran Interesse haben.

Für Ihr weiteres Wirken in Ihren Verantwortungsbereichen wünsche ich gutes Gelingen und Erfolg.

Freundliche Grüße

 
 

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